Kostengünstig parken dank RFID-Technik

29.01.2014

Parkplätze sind gerade in Universitätsstädten entweder maßlos überteuert oder nur selten zu bekommen. Die Technische Universität Aachen weiß um dieses Problem und bietet insgesamt 10.000 Studenten und Hochschul-Mitarbeitern eine kostengünstige Alternative: Mit nur fünf Euro im Monat und einem speziellen Ausweis können alle Teilnehmer auf erkenntlich markierten Parkplätzen parken.

Dahinter steht ein webbasiertes Software-Management-System, das zusammen mit den Experten der Mönchengladbacher RFIDsolutions und einem Krefelder Ingenieurbüro entwickelt wurde. Und so funktioniert es: Zunächst stellen die Interessenten einen Antrag auf einen Parkplatz. Nach erfolgreicher Prüfung und Bewilligung bekommt der Teilnehmer einen entsprechenden Ausweis zugesendet, der hinter der Autoscheibe angebracht werden soll. Zeitgleich werden alle angegebenen Daten des Parkausweisinhabers in einem übergeordneten Computersystem abgespeichert. Acht Kontrolleure prüfen täglich im Zweischichtbetrieb zwischen 7.00 und 20.00 Uhr mithilfe von RFID-Handlesegeräten die parkenden Autos. Alle Daten können so unkompliziert über die im System hinterlegten Informationen abgeglichen werden. Falschparker oder ungültige Parkkarten sind über das webbasierte System schnell zu finden.

Auch hinsichtlich Administration und Logistik punktet das System. Die gesamte Abwicklung des Parkkartenversandes inklusive Adressetikettendruck, die Verwaltung der Parkkarten sowie deren Prüfung sind zusätzliche Features, die die RFID-Technik bietet.